Kübelplanzen-Info: die Bergpalme (Chamaedorea elegans)

Ein Pflanzkübel sollte zu seiner Umgebung passen, doch wollen wir mit unseren Kübelpflanzen-Infos auch die Pflanzen vorstellen, die sich gut für den „Lebensraum Blumenkübel“ eignen. Palmen spielen hier eine ganz wichtige Rolle, insbesondere in niedrigen Kübeln, die ihnen viel Höhenwachstum ermöglichen.

Bergpalme im Pflanzkübel BLOCK

Palmen werden anhand ihrer Blattformen in zwei Kategorien unterteilt: Fächerpalmen und Fiederpalmen. Die Bergpalme (Chamaedorea elegans) die oft einfach als „Zimmerpalme“ bezeichnet wird, gehört wegen ihrer leichten Anzucht und unkomplizierten Pflege zu den beliebtesten Fiederpalmen für die Haltung in Wohnräumen.
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Designerische Highlights aus Rattan und Wasserhyazinthe: Petto, Vero, Lara

Wäschekörbe und Wäschetruhen sehen wir meist als recht triviale Gebrauchsgegenstände des Alltags: nützlich, praktisch, unauffällig stehen sie dort, wo sie benötigt werden. Sie sollen Ordnung schaffen, vielerlei Dinge, die sonst herum liegen würden, unseren Blicken entziehen, aber nicht selbst zum Blickpunkt werden. „Schön sein“ ist nicht die Hauptaufgabe des gemeinen Wäschekorbs, normalerweise nicht.

Es gibt sie doch, die schönen Körbe!

Wäschekorb Petto aus Wasserhyazinthe
Heute wollen wir einen Blick auf ein paar Wäschekörbe werfen, die zumindest im Rahmen ihrer Nebenwirkung durchaus ästhetische Highlights setzen. Selbstredend finden wir alle Produkte schön, die im ViVANNO-Korbwaren-Shop eine Chance bekommen, doch ein paar sind darunter, die in ihrer Form, in der Materialbearbeitung oder im Detail etwas Besonderes mitbringen.
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Wann können Kübelpflanzen ins Freie gestellt werden?

Kübelpflanzen im Plfanzkübel MEGA aus WasserhyazintheDer April macht zwar, was er will, doch dieser Tage meint er es gut mit uns. In den meisten Regionen ist das Wetter frühlingshaft mild, die Sonne scheint, die Temperaturen klettern schon mal deutlich über 20 Grad. Und so fragen sich sicher viele Pflanzenfreunde: Können die Kübelpflanzen jetzt eigentlich schon raus?

Die Antwort ist: Kommt drauf an – nämlich darauf, um welche Pflanzen es sich handelt. Auch der geografische Standort ist nicht unwichtig, denn der Wetter- und Temperaturverlauf ist je nach Lage, Breitengrad und Höhe über dem Meeresspiegel durchaus unterschiedlich.

Ein paar Tipps haben wir für Sie zusammen getragen:

  • Den letzten Frost abwarten: Die allgemeinste Regel ist, so lange zu warten bis kein Frost mehr droht. Zur Orientierung dienen da die „Eisheiligen“ vom 11. bis zum 15.Mai – danach sinken die Temperaturen normalerweise nicht mehr unter Null. Da in den Regionen jedoch sehr unterschiedliche klimatische Bedingungen herrschen, schadet es nichts, auf Erfahrungswerte zurück zu greifen. So zeigt etwa der Klimamonitor Norddeutschland für Cuxhaven den 78. Tag des Jahres als letzten Frosttag im langjährigen Mittel an, wogegen in Braunschweig noch am 105. Tag Minustemperaturen herrschten.
  • Mediterrane Pflanzen dürfen früher ins Freie: Oleander, Lorbeer und Olivenbäumchen haben festere Blätter und vertragen auch leichten Frost bis etwa minus 5 Grad. Sie dürfen also grundsätzlich schon nach draußen, doch sollte man weiterhin auf die Temperaturen achten, insbesondere nachts. Kübel frieren leichter ein als Beete, deshalb sollte man sie im Zweifel noch mit Vlies, Decken oder Luftpolsterfolie schützen, wenn der Wetterbericht dann doch mal tiefere Temperaturen ansagt.
  • Tropische Pflanzen vertragen keine Kälte: Banane, Vanilleblume, Engelstrompete und verschiedene Palmenarten vertragen nicht nur keinen Frost, sondern benötigen konstante Temperaturen über 10 Grad. Ende Mai ist für sie demnach der früheste Zeitpunkt für den Auszug aus dem Winterquartier.
  • Nicht gleich in die pralle Sonne! Durch allzu plötzliche, für die Pflanzen nach der Überwinterung noch ungewohnte UV-Bestrahlung kann es zu Blattschäden, ja regelrechten Verbrennungen kommen. Zwei bis drei Wochen sollten sie deshalb zunächst an einen schattigen, mindestens halbschattigen Ort gestellt werden, bevor sie ihren „Platz an der Sonne“ im Freien einnehmen. Ist ein solcher Ort nicht vorhanden, sollten Sie selbst für die Beschattung der Pflanzen sorgen, z.B. mit einem Sonnenschirm oder durch Überspannen mit einem leichten, locker gewebten Tuch.
  • Geschützte Plätze bevorzugt! Grundsätzlich lieben Kübelpflanzen geschützte Standorte. Kalte Ecken kommen nicht in Betracht, sie brauchen einen windgeschützten Platz frei von Zugluft, der sie vor extremem Wetter schützt.

Beschneiden und umtopfen

Palme im Pflanzkübel BLOCKDas Frühjahr ist im übrigen auch die richtige Zeit fürs Beschneiden und Umtopfen. Alle vertrockneten Blätter und Äste kommen weg, auch schwache Austriebe werden entfernt und zu üpprige Pflanzen werden jetzt ausgedünnt.

Umtopfen ist nicht nötig, wenn kein Größenwachstum erwünscht ist. Es genügt dann, die Pflanze aus dem Topf zu nehmen, alte Erde zu entfernen, die Wurzeln ein wenig zu beschneiden und sie dann mit neuem Substrat wieder einzusetzen. Sollte Umtopfen doch fällig sein, sollte der neue Kübel im Durchmesser etwa zwei bis drei Zentimeter größer als der alte gewählt werden. Mit dem Düngen können Sie dann ein paar Wochen warten, denn neue Erde enthält meist schon alles, was die Pflanze fürs erste braucht.