Von Regalen und Regalkörben: Gelobt sei, was Ordnung schafft!

Offene Regale sind seit den 70ger-Jahren ein nicht mehr wegzudenkender Bestandteil moderner Wohnkultur. Während unsere Vorfahren ihre sieben Sachen noch gerne in Schränken aufbewahrten und die „schönen Dinge“ – wie etwa das „gute Geschirr“ und allerlei Nippes – in verglasten Vitrinen versammelten, so praktizierte die Generation der Babyboomer und alle nachfolgenden begeistert eine neue Offenheit.

In den Wohngemeinschaften stapelte man Bretter auf Hohlblocksteine zum schlichten Do-it-Yourself-Regal ganz ohne Werkzeugeinsatz. Und IKEA, damals noch „das unmögliche Möbelhaus aus Schweden“ mit dem Elch im Logo versorgte alle mit preiswerten, einfach aufzubauenden Regalen wie etwa das legendäre „Billy“, das auch heute noch in Varianten erhältlich ist.

Bücherregal Billy

Aber der Staub…

Bücher, noch mehr Bücher und die Plattensammlung fanden klassischerweise in diesen Regalen ihren Platz. Sie schmückten die Wände, wuchsen im Lauf der Jahre an und gaben Besuchern einen Eindruck vom geistigen und musikalischen Horizont der jeweiligen Bewohner. Die Vinylplatten sind mittlerweile verschwunden, gedruckten Büchern sagen viele dasselbe Schicksal voraus, wenn sie auch noch vielerorts die Regale füllen. Immer mehr „kleine Dinge“ finden nun statt dessen ihren Weg ins Regal, von dem man sich auch heute nicht trennen mag: Mitbringsel aus dem Urlaub, Hobby-Materialien, die vielen Technik-Teile (Akkus, Kabel etc.), die sich im Lauf der Zeit ansammeln, Kinderspielzeug, viele kleine Dinge, die man nicht wegwerfen möchte. Dies alles braucht jedoch Behälter, denn die Optik eines Regals würde unter zuviel Kleinkram leiden – und da ist ja noch der Staub! Bücherreihen und Plattensammlung konnte man noch gut abstauben und es fiel auch nicht sonderlich auf, wenn man das unterließ. Anders bei den vielen Gegenständen, die heute verstaut werden wollen. Wer will die denn  ernsthaft alle einzeln abgestauben? Weiterlesen

EXPEDIT-Regale: IKEA stellt die Produktion ein – was kommt danach?

EXPEDIT Regal von IKEAEXPEDIT, eines der beliebtesten IKEA-Regale steht vor dem Aus, denn das Möbelhaus aus Schweden hat beschlossen, es vom Markt zu nehmen. Schon ab April soll Schluss sein – ein Schock für die Kunden und zufriedenen Nutzer, der viele Fragen aufwirft. Offizielle Verkaufszahlen gibt es zwar nicht, doch dafür Schätzungen, die von 41 Millionen verkauften Regalsystemen weltweit ausgehen. Umso mehr wundert es, dass IKEA sich von diesem Klassiker, der zum Verkaufsschlager wurde, trennen will.

Ein Regal nicht nur für Schallplatten…

Zwar scheinen sich auch Katzen auf EXPEDIT wohl zu fühlen, doch wurde das Regal wegen seiner Ablagefächer in den Idealmaßen 33x33cm häufig für die Aufbewahrung von Schallplatten genutzt. Weiterlesen

Reisebericht: Im Mekong Delta beim Korbwarenhersteller

Bei meinem letzten Besuch in Vietnam stand eine Reise ins Mekong-Delta an. Diesen Begriff kennt man normalerweise aus alten Vietnamfilmen oder Reiseberichten, doch ist das Mündungsdelta des Mekong mit seinem riesigen Netz unzähliger Flussarme auch heute eine interessante, besuchenswerte Landschaft.

Der Gegend wegen war ich allerdings nicht unterwegs: Wie schon mehrfach berichtet, beziehen wir einen guten Teil der VIVANNO-Korbwaren aus Vietnam, zum Beispiel die schönen Regalkörbe aus Wasserhyazinthe.

Wasserhyazinthe im Mekong-Delta

Die Qualität dieser Produkte ist mittlerweile erstklassig, auch wenn sich das jetzt stark nach Eigenwerbung anhört. Die ständige Kontrolle und Konzentration auf wenige Hersteller haben zur Qualität der Korbwaren entscheidend beigetragen. Regelmäßige Geschäftsreisen zu den Partnern gehören dazu, denn sie dienen der gemeinsamen Produktoptimierung und schaffen zudem eine viel größere Verbindlichkeit als bloß schriftliche Kontakte.
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